Cummins unterstützt Sie beim Übergang zu sauberer Energie
Cummins-Motoren unterstützen alternative Kraftstoffe wie Biodiesel, einen erneuerbaren und biologisch abbaubaren Kraftstoff, der eine überzeugende Alternative zu Diesel darstellt. Für Kunden mit Dieselmotoren, die ihre Kohlenstoffemissionen reduzieren wollen, bietet Biodiesel eine unmittelbare Wirkung.
Cummins ist seit über 100 Jahren führend in Innovationen, und wir setzen uns dafür ein, dass alternative Kraftstoffe wie Biodiesel ebenso einfach zu verstehen wie zu implementieren sind. Biodiesel hat ähnliche Kraftstoffeigenschaften wie Diesel und kann in allen Dieselmotoren von Cummins verwendet werden. Gängige Biodieselmischungen wie B20 können auch Motorleistung, Zündung, Drehmoment und Effizienz bieten, die mit denen von Diesel vergleichbar sind. Entdecken Sie unsere Ressourcen, hören Sie von unseren Experten und begleiten Sie uns auf dem Weg, Emissionen zu reduzieren und das Destination Zero-Ziel zu erreichen.
Unsere Fahrzeug- und Industriemotoren sind mit B5-Biodiesel kompatibel, und die meisten unserer Dieselmotoren sind für Biodieselmischungen bis B20 zugelassen. Wir sind bestrebt, die Energiewende voranzutreiben und unsere Kunden auf ihrem Weg zur Emissionsreduzierung zu unterstützen.
Biodiesel ist ein bewährter Kraftstoff für Leistung und Nachhaltigkeit
Der Umstieg auf Biodiesel ist einfacher, als es scheint. Da Biodiesel viele Kraftstoffeigenschaften mit herkömmlichem Diesel teilt, kann er oft sofort übernommen werden, ohne dass neue Technologien erforderlich sind.
Keine erheblichen Vorabinvestitionen
Biodiesel ist ein "Drop-in"-Kraftstoff, was bedeutet, dass Fahrzeuge und Geräte mit Cummins-Antrieb nahtlos auf sauberere Energie umgestellt werden können. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur können Sie Ihre Emissionen reduzieren und Ihre Emissionsziele durch eine Biodieselmischung erreichen.
Vielseitigkeit
Die Dieselmotoren von Cummins wurden mit Blick auf Flexibilität entwickelt und sind voll kompatibel mit Biodieselmischungen wie B100, B5 und B20 und bieten die gleiche Zuverlässigkeit und Leistung wie Erdöldiesel.
Reduzierung der Scope-1-Emissionen
Wenn Biodiesel auf Well-to-Wheel-Basis gemessen wird, kann er dazu beitragen, die Kohlenstoffemissionen im Lebenszyklus und die Scope-1-Emissionen der Kunden zu reduzieren, die direkt durch den Betrieb ihrer Maschinen entstehen.
Hohe Cetanzahl
Die Cetanzahl misst die Kraftstoffqualität, und Biodiesel hat eine Cetanzahl zwischen 45 und 55. Die hohe Cetanzahl bedeutet kürzere Zündzeiten, verbesserte Verbrennung und höhere Leistung.
Informieren Sie sich über Expertenressourcen zu Biodiesel
Biodiesel hat viele Vorteile, und unser Team ist bestrebt, die neuesten Updates, Statistiken und Nachrichten über diesen alternativen Kraftstoff zu ermitteln und zu teilen.
Erfahren Sie mehr über Biodieselmischungen und deren Verfügbarkeit
Entdecken Sie, wie Biodieselmischungen zur Reduzierung von Emissionen beitragen können, insbesondere durch die weit verbreitete Mischung B20.
Fragen und Antworten mit der Chevron Renewable Energy Group
Führungskräfte von Cummins und Chevron erörtern, wie Biodiesel der kommerziellen Transportindustrie helfen kann, die Treibhausgasemissionen zu senken.
Biodiesel – FAQ
Biodiesel-Kraftstoffe sind allgemein als Fettsäuremethylester (FAME, Fatty Acid Methyl Esters) oder Fettsäureethylester (FAEE, Fatty Acid Ethyl Esters). Biodiesel besitzt die gleichen Eigenschaften wie Dieselkraftstoff, im Gegensatz zu Benzin oder gasförmigen Brennstoffen, und kann daher in Motoren mit Kompressionszündung verwendet werden.
Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zugelassenen Motorenmodelle sind unten aufgeführt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Cummins Vertriebs- und Servicekontakt, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Folgende Motormodelle sind zugelassen:
On-Highway: ISX-, ISM-, ISL-, ISV5.0- und ISB-Motoren die nach dem Januar 2007 hergestellt wurden. ISX CM570 mit Baujahr nach Januar 2002.
Off-Highway: QSX-, QSM-, QSL-, QSC-, QSB6.7, QSB4.5 und QSB3.3 Motoren, die nach Januar 2007 gebaut wurden, Cummins MerCruiser™ Diesel Marine Motoren, die nach dem 01. Januar 2007 hergestellt wurden: B-Serie, QSB, C-Serie, QSC und QSL, QSM11, QSM G-Drive und QSF3.8
Motoren mit hohe Horsepower und Baujahr nach dem 1. Januar 2008, außer Tier 4: QSK78, QSK60, QSK50, K2000E, K50, QSK45, QSK38, K1500E, K38, QST30, QSK23, QSK19 und K19. Außerdem die Schifffahrtsmotoren QSK60, QSK50, K50 QSK45, QSK38, K38 QSK19, K19.
Cummins hat B20 für die oben aufgeführten Motoren mit hoher Horsepower und den folgenden Kraftstoffsystemen genehmigt: Pressure-Timed, Hochdruck-Einspritzung, modulares Common-Rail-Einspritzsystem sowie BOSCH P̲umpe-L̲eitung-D̲üse.
Paraffinische Kraftstoffe mit niedrigem Schwefel- und Aromatengehalt sind eine geeignete Alternative zu Diesel. Sie stammen aus einer Vielzahl von Quellen, zu den gängigsten gehören Erdgas, Kohle, Pflanzenöle und Tierfette. Paraffinische Kraftstoffe umfassen (1) HVO – Hydriertes Pflanzenöl, (2) GTL – Gas to Liquid (Erdgas zu Flüssigkeit), (3) STL - Solid to Liquid (Feststoff [Kohle] zu Flüssigkeit), (4) PTL – Power to Liquid (Energie zu Flüssigkeit).
Kraftstoffe auf Pflanzenöl- und Fettbasis werden häufig als erneuerbarer Diesel (RD) oder hydriertes Pflanzenöl (HVO) bezeichnet. HVO ist ein paraffinischer Kraftstoff und wird aus Biomasse hergestellt, ist aber kein Biodiesel. Erneuerbare Dieselkraftstoffe sind nicht das Gleiche wie Biodiesel oder Fettsäuremethylester.
Zu den besonderen Eigenschaften von Kraftstoffen auf Paraffinbasis gehören reduzierte Dichte und eine höhere Cetanzahl. Paraffinische Kraftstoffe haben eine geringere Dichte als Mineralöldiesel. Dies kann zu einem geringen Energiegehalt pro Volumen führen, was sich wiederum negativ auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt und die Motorleistung reduzieren kann.
Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zugelassenen Motorenmodelle sind unten aufgeführt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Cummins Vertriebs- und Servicekontakt, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
On-Highway: ISB, ISL, ISF
Off-Highway: QSB, QSC, QSL, QSF
Biodiesel muss den Spezifikationen der American Society of Testing Materials (ASTM) entsprechen. B100 muss vor dem Mischen ASTM D6751 entsprechen und das fertige B20-Gemisch muss mit ASTM D7467 konform sein.
ASTM D6751-Spezifikationen für B100 wurden überarbeitet und umfassen jetzt einen so genannten Cold-Soak-Test. Hierbei wird B100-Kraftstoff im kalten Wasserbad gelagert und danach filtriert, um Verunreinigungen oder unvollständige Reaktionen aus dem Produktionsprozess aufzufangen. Die Stabilitätsanforderung ist weiterhin wirksam und stellt eine wichtige Anforderung dar, wenn B100 mit Mineralöldiesel zu einem B20-Gemisch vermischt wird.
ASTM D7467 ist eine neue Spezifikation, die für Biodiesel-Gemische B6-B20 gilt und die Oxidationsstabilität beinhaltet. Diese Spezifikation ersetzt die vorherige B20-Spezifikationsvorgabe der Engine Manufacturers Association (EMA) von Cummins.
In Europa werden die Anforderungen für Biodiesel unter EN 14214 herausgegeben. EN 14214 wird vom CEN, dem Europäischen Komitee für Normung oder Comate Européen de Normalization, herausgegeben. https://www.cencenelec.eu/.
Auf internationaler Ebene gelten gleichwertige Biodiesel-Anforderungen.
Kunden müssen das Biodiesel-Gemisch bei einem nach BQ9000 zertifizierten Vermarkter erwerben. Der im Gemisch verwendete B100-Kraftstoff muss von einem nach BQ9000 akkreditierten Hersteller beschafft werden. BQ9000-zertifizierte Vermarkter und akkreditierte Hersteller finden Sie unter www.bq-9000.org.